Punk

Punk – Löcher, Nieten, Totenköpfe und Anarchie

Punk's not dead

Natürlich nicht. Wer erinnert sich nicht an die rebellischen Jungs und Mädels, die in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts im Stadtpark herumgammelten, laut Musik hörten und das Leben mehr mit Schnorren, als mit Arbeit genossen. Damals bedeutete Punk zu sein ein so etwas wie ein Aussteiger zu sein. Jemand, der die Gesellschaft ablehnte. Eine schrill farbige Frisur, sowie die Lederjacke waren die Markenzeichen. Bunt bemalt, mit unzähligen Aufnähern bestickt, die die jeweilige Einstellung und den individuellen Musikgeschmack unmissverständlich zum Ausdruck brachten. Die Toten Hosen noch ein fester Teil dieser Szene. Ursprünglich schwappte der musikalische Punk aus England zu uns herüber. Die Sex-Pistols besangen lautstark die Anarchie. Und sie lebten sie auch. Zumindest auf der Bühne. Schon damals war die Optik eines der wichtigsten Details. Mit Ketten und Nieten besetzte Kleidung. Zerrissen und bunt bemalt. Dazu martialisch anmutende Stiefel. Dicke Gürtel, mehrreihig mit silbern glänzenden Pyramidennieten besetzt hingen lässig um die Hüfte geschnallt und wirkten einfach nur cool.

Lederjacke mit Nieten und Minirock mit Tüll für den besonderen Style

Und von dieser Coolness hat der Stil im Laufe der Zeit kein bisschen verloren. Auch wenn sich der Begriff Punk ein Stück weit gewandelt hat und heutzutage kaum Jemand mehr in der Fußgängerzone auf dem Boden sitzt und lautstark seine Umwelt mit Punkrock aus einem abgehalfterten, leiernden Kassettenrekorder beschallt. Es gibt sie trotzdem noch. Und das ist mehr als gut so.
Punk ist deutlich salonfähiger geworden. Immer noch ein extrem, besonders optisch. Der Stil war schon immer kantig und robust – und das ist er auch geblieben. Beim Punk geht es nicht um weiche Linien, sondern um die Härte des Outfits. Totenkopfsymbole provokant kombiniert mit kunstvoll zerfetzten Kleidungsstücken mit Riemen, Schnallen, D- und O-Ringen. Robuste Schnür- oder Schnallenstiefel und knallenge Hosen. Auch die Materialien sind erlesener und hochwertiger geworden. Bei den Punk-Ladys kommt der ultrakurze Minirock auch gerne in Kombination mit Tüll zur Geltung. Viele Accessoires und Gadgets wie Ketten und Halsbänder mit zahllosen Nieten und Schnallen vervollständigen das harte und provozierende Outfit. Gerade bei den Punk-Mädels lässt sich auch mit grobem Netzstoff eine tolle und wilde Optik zaubern. Netzstrumpfhosen eignen sich hierfür besonders gut. Einige Elemente entstammen dabei nicht selten der BDSM-Szene. Auch Punk-Mode eignet sich hervorragend, um daraus einen erotisch aufreizenden Look zu schaffen: z.B. mit Netzstrümpfen in hohen Schnürstiefeln und einem sehr kurzen Minirock oder –kleid, kombiniert mit Leder-Accessoires, silberfarbenen Nieten und Ketten.
Bei den Herren der Schöpfung spielt auch Leder eine große Rolle. Egal ob echtes, oder Kunstleder. Darauf kommt es letztlich nicht an. Aber eine eindrucksvolle Lederjacke ist ein Muss. Hauptsache sie hat viele Reißverschlüsse und ist mit kleinen, zahllosen Nieten gespickt. Pyramidennieten wirken etwas rauer, Killernieten hingegen sollten nur dann auf der Schulterpartie angebracht werden, wenn man nicht vor hat, die Freundin oder Frau beim Konzert, oder Rock-Festival auf die Schultern zu nehmen, denn das könnte für beide schmerzhaft enden.
Hingegen am Rücken oder an der Brust wirken Nieten und Schnallen bei einer düsteren Lederweste geradezu wie kleine Schmuckstücke, die das Outfit bewusst akzentuieren.
Nicht zuletzt fehlen dem klassischen, extravaganten Punk noch die Leder-Halbhandschuhe. Mit Schnürung an der Unterseite, oder auch auf dem Handrücken. Mit Riemen und Schnallen um den Unterarm geschnürt und natürlich mit Stachelnieten besetzt.

Gothic oder Punk? Muss ich mich entscheiden?

  
Die Übergänge zu anderen dunklen und ausgefallenen Stilrichtungen der schwarzen Szene sind fließend. Erlaubt ist, was gefällt. Und in eine fest definierte Kategorie lässt sich Punk sowieso nicht zwängen. Aber mit kleinen, verspielten Details lassen sich tolle Variationen zaubern. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Netzlook mit Minirock und schwarzen Stiefeln kann durch eine aufreizende Korsage leicht in einen Lolita-Look verwandelt werden. Auch ein Touch verführerischer Burlesque erschafft eine zauberhafte neue Optik. Ideal für die nächste Mottoparty oder das nächste Konzert. Probieren Sie es aus. Sie werden staunen, was möglich ist.


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